Feuer
fangen
Jörg Undeutsch
Quartals-Zeitschrift der Rudolf Steiner Schulen von: Adliswil, Avrona, Basel, Bern/Ittigen/Langnau, Biel, Birseck, Genève, Ins, Kreuzlingen, Langenthal, Lausanne, Luzern, Münchenstein, Muttenz, Pratteln,
St. Gallen, Schaan, Schaffhausen, Schafisheim, Scuol, Solothurn, Steffisburg, Wetzikon, Wil, Winterthur und Zürich
aktuelle Ausgabe
Winter 2011
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Liebe Leserin, lieber Leser
Nicht in der Unterstufe und mitunter auch nicht gegen Ende der Schulzeit, wenn es auf die Abschlussaufführung zugeht – dazwischen aber gilt oft, was im Interview auf Seite 6 steht: Eurythmie ist nicht unbedingt das beliebteste Fach der Rudolf Steiner-Schülerinnen und -Schüler. Ute Hallaschka weiss auch weshalb (Seiten 4 und 5): Es schaut einfach nicht cool aus, wenn man mit seinem eigenen Leib herumstümpert, als hätte man in seinem ganzen Leben noch nicht einen Fuss vor den anderen gesetzt. Es ist schlicht peinlich; so will sich niemand sehen lassen. Und: Es ist nicht klar, weshalb man das üben sollte, bis es doch ein wenig leichter fällt; denn grosse Vorbilder, Eurythmisten und Eurythmistinnen, zu denen man aufschauen, an denen man sich orientieren, denen man nacheifern könnte wie irgendeinem der «grossen» Hollywood-Schauspielerinnen und -Schauspieler: Die gibt es nicht. Jedenfalls nicht im gelebten Alltag der Schule und der Menschen, die sie bilden. Deshalb sagt Ute Hallaschka auch: Wenn WIR sie nicht lieben lernen, diese noch arme Kunst – wie sollten es die Kinder, die Jugendlichen?
Was also nehmen wir uns vor für 2012? Wir gehen einmal in eine Eurythmie-Vorführung. Und fangen Feuer. – Mit dieser Ausgabe endet das «Steiner-Jahr 2011». Christoph Wiechert kommt noch einmal auf Rudolf Steiner zurück (Seiten 10 und 11): Wo war er selbst als Pädagoge wirksam? Und wie war Steiner selbst als Pädagoge?
Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten – und ein fruchtbares neues Jahr!